Mittwoch, 15.08.18 to Sonntag, 19.08.18 - Zegrze bei Warschau

„Gemeinsam können wir mehr“

Thematische Diskussion über die Sozialpolitik der PiS-Partei und über die Rechte von Menschen mit Behinderung sowie über die Rolle der von Linken und Arbeitnehmerbewegungen für die Widererlangung der polnischen Unabhängigkeit vor 100 Jahren.

Foto: FES Poslka

Unter dem Titel „Gemeinsam können wir mehr“ fand vom 15. bis zum 19. August in Zegrze bei Warschau die mittlerweile sechste für progressive Nachwuchspoltiker_innen und Gewerkschafter_innen statt. Organisiert wurde die Sommerschule gemeinsam vom Ferdinand-Lassalle-Zentrum für soziales Denken und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Auch in diesem Jahr war es erklärtes Ziel der Sommerschule die rund 30 progressiven Politiker_innen und Gewerkschafter_innen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Dies geschieht über thematische Workshops zu sozial- und gewerkschaftspoltischen Themen, die Geschichte der Gewerkschaftsbewegung und der Sozialen Demokratie, aber auch Praxis-Workshops für die tägliche politische und gewerkschaftliche Arbeit. Dieses Jahr diskutierten die Teilnehmenden etwa darüber, inwiefern die Sozialpolitik der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) als progressiv zu bezeichnen ist, über Mythen und Fakten in Bereich Sozialversicherung oder über die Rolle von Linken und Arbeitnehmerbewegungen für die Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit vor 100 Jahren.

Darüber hinaus lernten die Teilnehmenden wie man mit der Presse über Twitter und Facebook kommuniziert und wie man die sozialen Medien für gesellschaftliche Kampagnen nutzen kann. Ein weiterer Höhepunkt der Sommerschule war eine Diskussion mit den ehemaligen Paralympionikin.


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