Mittwoch, 09.05.18 - Warschau

Mehr Europa in turbulenten Zeiten Konfliktdynamiken und Sicherheit in der multipolaren Welt des 21. Jahrhundert

Am 9. Mai luden die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die polnische Wochenzeitschrift Polityka zur Konferenz “Old World (Dis)Order. Dynamics of Conflict and Security in Twenty-first Century Europe“ ein.

Am 9. Mai luden die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die polnische Wochenzeitschrift Polityka zur Konferenz “Old World (Dis)Order. Dynamics of Conflict and Security in Twenty-first Century Europe“ ein. Vor rund 150 Teilnehmenden erörterte Charles A. Kupchan (Professor für Internationale Beziehungen an der Georgetown University, Senior Fellow am Council on Foreign Relations und ehemaliger Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama) in seiner Keynote Speech, wie es zu der derzeitigen „Störung“ der liberaldemokratischen Weltordnung kommen konnte und welche Lösungen sich für Regierungen und Bürger_innen zu deren Normalisierung bieten.

Anschließend diskutierten Kupchan, Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz (Direktorin des Programms „Offenes Europa“ der Stefan-Batory-Stiftung und ehemalige Botschafterin Polens für Russland) sowie Manfred Huterer (Gesandter der Bundesrepublik Deutschland für Polen) unter Moderation von Wawrzyniec Smoczyński (Direktor des Online-Nachrichtenportals Polityka Insight) über die Zukunft der europäischen und globalen Sicherheitsordnung. Auf Grund des sicherheitspolitischen Rückzugs der USA aus Europa und der aggressiven Außenpolitik Russlands sei, so der Tenor der drei Panelist_innen, die Europäische Union dazu „verpflichtet“, sich in einer multipolaren Welt in der Zukunft sicherheitspolitisch stärker zu engagieren


  • Foto: FES Polska
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