Mittwoch, 30.09.20

Stehen wir vor einer Krise der Dezentralisierung?

Waren die lokalen Regierungseinheiten in der Lage, die aus der Krisensituation resultierenden Herausforderungen zu bewältigen? Vielleicht hat die Regierungsverwaltung es besser gemacht? Was zeigen diese Erfahrungen für die Zukunft? Dies sind wichtige Fragen, über die auch die moderne Sozialdemokratie nachdenken sollte.

In Polen hat die Dezentralisierung eine positive Bedeutung, und die Erweiterung des Aufgabenbereichs der lokalen Regierungseinheiten ist ein Postulat, das von den meisten politischen Kräften von rechts nach links akzeptiert wird. Man mag den Eindruck haben, dass die Reflexion über die Legitimität dieser Postulate nur am Rande vorhanden ist: sowohl in der öffentlichen Debatte als auch in der wissenschaftlichen Diskussion. Dennoch sind diese Fragen von grundlegender politischer Bedeutung, die - wie nie zuvor - während der Coronavirus-Krise relevant geworden sind. Waren die lokalen Regierungseinheiten in der Lage, die aus der Krisensituation resultierenden Herausforderungen zu bewältigen? Vielleicht hat die Regierungsverwaltung es besser gemacht? Was zeigen diese Erfahrungen für die Zukunft? Dies sind wichtige Fragen, über die auch die moderne Sozialdemokratie nachdenken sollte. Es kann darauf hingewiesen werden, dass in seinen Hauptströmen die politischen Fragen oft übersehen werden. Dies führt dazu, dass diese Fragen zur Domäne der Konservativen und Liberalen werden. Diese Debatte soll ein Schritt zur Änderung dieser Situation sein. 

Teilnehmende:

  • Dr. Tomasz Bojar-Fijałkowski, Universität Danzig
  • Dr. Joanna Jakubek-Lalik, Universität Warschau
  • Karolina Pawliczak, Sejm Abgeordnete
  • Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayernischen Landtags
  • Dr. Jakub Szlachetko, Universität Danzig

Moderation

  • Dr. Sebastian Gajewski, Ignacy-Daszyński-Zentrum

 

 

Videoaufzeichnung der Debatte

 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung
Vertretung in Polen

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Polen

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